Informationen für Kommunen
Das Projekt drsKita zur Einführung der Verwaltungssoftware kitaplus wurde zum 31.12.2023 erfolgreich abgeschlossen und befindet sich seit dem 01.01.2024 im Linienbetrieb.
Als Kommune gehören Sie zu unseren wichtigsten Partnern im Hinblick auf den Betrieb und die Finanzierung der katholischen Kindergärten auf dem Gebiet
der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ein enges und gutes Miteinander prägen hier häufig bereits seit Jahrzenten die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden (Trägern) und Kommunen.
Wie Sie wissen, hat der Verwaltungsaufwand in den Kindergärten in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Dies betrifft sowohl die Einrichtungen selbst als auch den jeweiligen Einrichtungsträger.
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart möchte daher im Zuge Ihrer Digitalisierungsstrategie eine Entlastung ihrer Einrichtungen und Träger im Bereich der Verwaltung erreichen. Die Sitzung des Bischöflichen Ordinariates hat daher am 13. Juli 2021 einen Grundsatzbeschluss zur Einführung eines standardisierten Kindergartenverwaltungsprogramms in allen 845 Kath. Einrichtungen innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart getroffen.
Zu den wichtigen Bestandteilen eines Kindergartenverwaltungsprogramms gehört ein Anmeldeportal/ Bedarfsmeldeportal über welches Daten direkt in die Verwaltungsmodule übergeben werden können.
Da viele Kommunen inzwischen bei der Platzvergabe auf zentrale Anmeldeverfahren mit zentralem Anmeldeportal setzen, haben wir ein großes Interesse an der Schaffung von Schnittstellen zwischen den kommunalen Portalen und der neuen diözesanen Softwarelösung „kitaplus“ der Fa. BMS Consulting GmbH. Für einige Produkte im kommunalen Umfeld wie z.B. LITTLE Bird (LITTLE BIRD GmbH), Kitaplaner (netgo GmbH) oder Kivan (Lecos GmbH) bestehen bereits standardisierte Schnittstellen. Für die in Baden-Württemberg verbreitete Software NH-Kita (NORDHOLZ EDV-Planungsbüro GmbH) ist ebenfalls eine Schnittstelle vorgesehen.
Grundsätzlich sind (je nach eingesetzter Lösung) technisch verschiedene Arten von Schnittstellen möglich. Die einfachste Form einer Schnittstelle bildet der manuelle Daten-Export in einem standardisierten Format (z.B. CSV) und der manuelle Daten-Import im Zielsystem. Die umfangreichste und bequemste Form einer Schnittstelle bildet ein automatisierter Webservice, der in regelmäßigen Abständen (z.B. täglich) die Daten zwischen den Systemen austauscht.
Die konkrete Ausgestaltung einer Schnittstelle bedarf immer einer individuellen Abstimmung zwischen Kommune und (Verwaltungs-)Träger.
Gerne würden wir zu möglichst vielen kommunalen Anmeldeportalen eine Schnittstelle schaffen, denn in allen Fällen, in denen keine Schnittstelle existiert, ist eine doppelte Datenpflege durch die Einrichtungsleitung erforderlich.
Als Kommune steht Ihnen der zuständige Verwaltungsträger (i.d.R. das Verwaltungszentrum) der betroffenen Einrichtung gerne zur Verfügung. Darüber hinaus steht auch die Projektstelle "drsKita" für Rückfragen unter projekt-drskita@lvkita.de zur Verfügung.
